Freitag, 9. Oktober 2009

Halbe / Ketschendorf

Im September war viel los in der Familie. Zwei ganz große Geburtstage mit vielen auswärtigen Gästen, die sich teilweise jahrelang nicht gesehen hatten.

Drei Tage verbrachten wir anfang Oktober im Spreewald. Es war einzigartig, das Wetter war schön und alles rundherum stimmte.

Auf dem Heimweg machten wir einen Abstecher zum Kriegsopferfriedhof Halbe. Dahin wurden auch die Verstorbenen des berüchtigten Lager der Russen aus Ketschendorf umgebettet. Man fand auch die Lagerlisten mit dem namentlichen Verzeichnis der Gefangenen, deren Geburts- und Sterbedaten, insgesamt die Daten von 4620 im Lager Verstorbenen. Der Schwiegervater meiner Schwägerin war in diesem Lager interniert und verstarb dort auch. Zur Erinnerung an diese Menschen sind Grabplatten gefertigt, auf denen die Namen, das Geburtsjahr und Sterbedatum eingraviert sind. Ich habe die entsprechende Grabplatte fotografiert.




unter diesem Link kann man die Geschichte des Lagers Nr. 5 in Ketschendorf nachlesen

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